Premium Business Cards – Meine 5 besten Tipps

Premium Business Cards – Meine 5 besten Tipps

‚Könnten Sie mir Ihre Karte geben?‘ – Jeder Dienstleister hat diese Frage schon einmal gestellt bekommen, jeder interessierte Kunde hat diese Frage schon einmal gestellt. Ob auf Messen, in Vorgesprächen oder ganz spontan bei einem Plausch im Zug – es kann immer wieder zu wichtigen Kontakten kommen. Eine Business Card ist demnach essentiell für das eigene Marketing, Branding und persönlich überreicht fungiert diese als langfristige Erinnerungsstütze.

Doch wie sieht die perfekte Business Card aus? Dazu muss man seine eigene Dienstleistung erst einmal unter die Lupe nehmen. Bin ich beispielsweise als Fotograf in einer speziellen Kategorie tätig? Bin ich ein Künstler und frei von allen Regeln? Möchte ich auffallen, möchte ich dezent wirken?
Eine Visitenkarte soll anderen Personen im Gedächtnis bleiben und das eigene Unternehmen authentisch repräsentieren. Im Folgenden möchte ich euch von meinen Gedankengängen und Erfahrungen berichten.

1. Zeige deinen Stil

Als Wedding and Lifestyle Photographer ist mir persönlich der eigene Stil sehr wichtig. Wiedererkennungseffekt. Klasse und Qualität. Wenn man selbst einen unverkennbaren Stil repräsentiert, wird man immer die Traumkunden bekommen, die man sich wünscht, wo einfach alles im gegenseitigen Verständnis passt.
Ich habe lange überlegt, ob ich die Rückseite meiner Business Card kreativ mit einem Bild gestalten soll, doch stand ich immer wieder vor demselben Problem: Welches Bild nehme ich, denn welches eine Bild repräsentiert mein Gesamtkonzept und meine Philosophie. Jedes Bild ist einzigartig, genau wie die Hochzeiten, auf denen die Bilder entstanden sind. Irgendwann war klar: Ich kann mich für kein Bild entscheiden.

2. Go simple, no exaggeration

…heißt: Übertreibt es nicht. Obwohl man als Fotograf oder Künstler vor Kreativität sprüht, sollten Visitenkarten eher schlicht gehalten werden. Meine ersten eigenen Entwürfe haben nur für eins gesorgt: Augenkrebs. Vorder- und Rückseite waren einfach völlig überladen.
Die wichtigsten Informationen müssen aber direkt ins Auge springen. Verschiedene Schriftarten könnt ihr gerne miteinander kombinieren, jedoch sollten es insbesondere bei den Kontaktdaten leicht lesbare Fonts wie Arial oder Helvetica sein. Bei der Farbwahl gilt selbiges, weniger ist einfach mehr. Das Logo darf hierbei natürlich am auffälligsten sein.
Meine aktuelle Lieblingsfarbe ist dezentes altrosa umrahmt von gold und weiß – wie man auf meiner Letterpress Business Card erkennen kann.

3. Die richtigen Qualitätsmerkmale 

Billige Qualität wird schnell entlarvt. Jedoch könnt ihr bei preiswerten Anbietern mit den richtigen Qualitätsmerkmalen clever eine hochwertige Optik schaffen. Wählt dickes Papier für eure Visitenkarte, denn das wirkt grundsätzlich professioneller und sorgt für Aufmerksamkeit zwischen anderen Business Cards. Für noch mehr Qualität empfehle ich euch Letterpress oder Foliendruck, was euer Logo bei Lichteinfall zum Glänzen bringt.

4. Eigenkreation oder Profi

Ich bin ehrlich und habe lange selbst daran gefeilt, viel gelesen und noch mehr Bekannte aus der Grafikbranche gefragt. Nicht jeder kann und will einen teuren Profi anheuern. Doch eins fehlte mir in allen Gesprächen: Individualität. In den kurzen Konversationen bekam ich viele allgemeine und nützliche Tipps, doch stets fühlte ich mich und meine Philosophie nicht richtig verstanden. Bei den großen deutschen Anbietern halfen mir die Gestaltungsprogramme auch nicht wirklich weiter. Stundenlanges rumprobieren und dann frustriert den Mac ausschalten, so ging das Abend für Abend.
Mein größtes Glück war die Kontaktaufnahme mit InkPaperArt. Auf deren Webseite befindet sich erst gar kein Gestaltungsprogramm, sondern man startet direkt kostenfrei mit einem persönlichen Gesprächspartner. Der Austausch fand auf Englisch statt, was sich als völlig unproblematisch darstellte. Nachdem ich all meine Wünsche, Lieblingsfarben und Vorlieben geschildert hatte, erhielt ich den ersten Entwurf meiner Business Card. Von der ersten Sekunde an war ich begeistert und insbesondere in das Luxury Letterpress Printing verliebt. Ich sagte JA. Der Versand sowie die Zahlungsabwicklung verliefen reibungslos und schnell. Sehr empfehlenswert!

5. Visitenkarten wieder loswerden

Der fünfte Tipp ist etwas plump formuliert, aber letztendlich geht es darum. Bringt eure Visitenkarte unter die Leute, denn sie werden garantiert die richtigen Kunden erreichen. Kombiniert das Überreichen der Karte mit viel Persönlichkeit und tollen Gesprächen. Es ist eure Werbung.